Ein sehr schönes und langes Wochenende neigt sich dem Ende zu.
Freitag und Samstag hatte ich den langersehnten Kurs bei
Esther Miller. Rund um uns pulste das Main-Quilt-Festival in Aschaffenburg, aber wir waren in unserem Kursraum wie in einer Oase.
Wir haben geübt, am Stangenrahmen in alle Richtungen zu quilten. Und.... bitte mal ein Blick auf das Foto... ich hatte die kleinsten Stiche mit dem Daumenquilten geschafft! Oh Stolz...

Während wir uns abgemüht hatten und der eine oder andere Finger sich mehr und mehr verbog, erzählte uns Esther ein wenig aus dem Nähkästchen und von dem Leben der Amish. Zwei interessante Sachen habe ich mitgenommen:
1. Es scheint gar nicht zu stimmen, dass Amishen einen Extra-Fehler in ihre Quilts einarbeiten. Auch sie sind darauf bemüht, eine gute und harmonische Arbeit abzuliefern.
2. Die Amishen halten oftmals jede Menge gepatchte Tops parat um dann zügig für ein Ereignis wie Taufe, Hochzeit, Geburt etc. mit dem quilten anfangen zu können. Sie patchen, wenn sie Zeit haben und wählen erst nach Bedarf ein passendes Top aus. Dann wird ein Quilting Bee zusammengetrommelt und die Frauen legen los.
Also - für mich eindeutig ein Zeichen, dass ich mit dem Horten von gepatchten Tops auf dem richten Weg bin... hihi..
Und ich bin wieder überzeugt, dass ich unbedingt einen Stangenrahmen haben muss! Also habe ich heute im Netz gestöbert und mir schonmal zwei tolle gedrechselte Pfosten aus Eiche organisiert. Ein Anfang ist also gemacht ;-)